Das Amt

Kapitel I, Einfhrung

Bayern - der wei-blaue Freistaat - am Rande der Alpen - im Sden
Deutschlands. Alte Traditionen und Kulturen haben hier noch einen festen
Platz im Herzen der Bewohner. In einem kleinen Dorf werden auergewhnliche
Anlsse noch im Festzelt, gemeinsam mit Bier und Weiwurst, gefeiert.
Auch in diesem Jahr gibt es wieder einen Grund, solch ein Fest zu
veranstalten. Sie als neuer Brgermeister sollen gefeiert werden.
Denn schlielich geht es hier um die Zukunft Ihres Dorfes, also die nchsten
sechs Jahre!

Das Amt, eine politische Wirtschaftsimulation, die Ihnen helfen soll, Ihren 
Kommunalpolitikern besser auf die Finger zu schauen. Denn es sind schlielich 
Ihre Steuern, die ausgegeben werden. Mit Hilfe des Bundes der Steuerzahler 
(BdSt) haben wir versucht, mit Ihnen einen Blick hinter die Kulissen der 
Kommunalpolitik zu wagen.

Wir wnschen Ihnen nun viel Spa als neuer Brgermeister eines kleinen Dorfes
in Bayern.

Ihr Greenwood-Team


Kapitel II, Installation der CD-ROM

Legen Sie die CD in Ihr geffnetes CD-ROM-Laufwerk und schlieen Sie dann 
das Laufwerk. Warten Sie bitte, bis die Lampe an Ihrem CD-ROM-Laufwerk 
nicht mehr leuchtet. Wechseln Sie durch Eingabe von z.B."D:<Enter-Taste>"
auf Ihr CD-ROM-Laufwerk. Geben Sie "Amt<Enter-Taste>" ein.
Das Installationsprogramm wird gestartet.
Hier knnen Sie nun das Ziellaufwerk und den Verzeichnisnamen ndern, sowie
die CD-ROM-Laufwerksart einstellen. Hinweise erhalten Sie durch Drcken der
"F1-Taste".
Nach der Installation kehrt das Programm zur DOS-Ebene zurck. Durch 
"DasAmt<Enter-Taste>" starten Sie das Spiel.

Kapitel III, Spielsteuerung

Generell steuern Sie das Spiel mit der Maus. Immer, wenn Sie den Mauspfeil 
ber den Bildschirm bewegen, zeigt Ihnen das Programm an, welche Mens Sie 
aktivieren knnen.
Hierbei gibt es zwei verschiedene Arten der Aktivierung:
1. Wenn Sie eine Grafik auf dem Bildschirm sehen, dann bewegen Sie den 
   Mauspfeil einfach einmal ber den Bildschirm. Wenn Sie nun auf ein Men 
   stoen, so wird es Ihnen im unteren weiblauen Rahmen mit seiner
   Bezeichnung angezeigt.
2. Wenn Sie Texte auf dem Bildschirm haben, dann bewegen Sie den Mauspfeil 
   auch ber den Bildschirm. Knnen Sie ein Men auswhlen, dann ndert sich 
   die Textfarbe.
   Um das gewhlte Men zu aktivieren, bettigen Sie bitte die linke
   Maustaste durch einmaliges drcken. Das Men wird nun aufgebaut.
   Um ein Men zu verlassen, bettigen Sie die rechte Maustaste oder die
   "ESC-Taste" Ihrer Tastatur.
   Bedingt durch diese recht einfache Steuerung knnen Sie das Spiel ganz 
   einfach bedienen. Immer, wenn ein neuer Bilschirm auftaucht, bewegen Sie 
   einfach den Mauspfeil ber den gesamten Bildschirm - die einzelnen Mens
   werden dann, wie oben bereits erwhnt, sichtbar.

Kapitel IV, Spielanfang

1. Neues Spiel

Nach der Spieleinfhrung, die Sie durch die "ESC-Taste" abbrechen knnen,
werden Sie gebeten, Ihre Spieldaten einzugeben. Bis zu vier Spieler knnen
als Brgermeister kandidieren. Als erstes werden Sie gefragt, ob Sie ein
neues Spiel wnschen, whlen Sie hier den Menpunkt "Ja". Anschlieend
werden die Daten des ersten Kandidaten abgefragt. Geben Sie bitte Ihren
Nachnamen ein und besttigen Sie mit der "Enter-Taste". Falls Sie sich
beim Tippen vertan haben, so knnen Sie durch die "ESC-Taste" das Eingabefeld
lschen oder durch die "Back-Taste" oder "Rckschritt-Taste" den letzten
Buchstaben lschen.
Danach whlen Sie bitte Ihr Dorf, in dem Sie kandidieren mchten, Ihr 
Parteibuch und Ihren Betrieb, den Sie im Dorf betreiben.

Als Parteibuch knnen Sie folgendes whlen:
1. PD - kologische Partei Deutschlands
2. Stadt-Partei - Partei des Mittelstandes
3. CPD - Christliche Partei Deutschlands
4. EVP - Evangelische Volkspartei
5. Die Linken - Sozialistische demokratische Partei
6. PEB - Partei der Einwohner Bayerns

Fr Ihren Betrieb stehen drei Arten zur Auswahl:
1. Die Bckerei - Sie versorgen die Gemeinde mit Brot und Kuchen.
2. Die Fleischerei - Sie liefern die Wurst und den Leberkse fr die deftige 
   Brotzeit.
3. Die Reinigung - Ob Reinigen oder Mangeln, Sie bernehmen den Job. 

Mchten Sie nachtrglich ihren Namen ndern, so klicken Sie ihn einfach an.
Sind Sie fertig, so bettigen sie einfach die rechte Maustste oder die 
"ESC-Taste".
Der nchste Spieler ist an der Reihe. Wenn niemand weiteres vorhanden ist,
so drcken Sie einfach bei der Namenseingabe die "Enter-Taste", ohne einen
Buchstaben einzugeben. 
Als nchstes werden alle Brgermeister nach ihrem Familienstand und ihrem 
politischem Ziel von diversen Journalisten befragt. Beantworten Sie einfach
ihre Fragen nach bestem Wissen und Gewissen.

Wir schreiben den Monat Mrz im Jahre 1995, wo in unserem Spiel die 
Kommunalwahlen stattfinden. Alle Einwohner haben sich im Festzelt versammelt,
um den Wahlausgang zu verfolgen. Das Volk feiert, obwohl es noch gar nicht
wei, wer demnchst das Sagen hat...

2. Spiel fortsetzen
Sollten Sie schon einmal gespielt haben, so knnen Sie auch einen 
abgespeicherten Spielstand einladen.
Whlen Sie hierfr bei der Abfrage, ob Sie ein neues Spiel Starten mchten,
den Menpunkt "Nein". Sie knnen jetzt einen Spielstand auswhlen, der
geladen werden soll.

Kapitel 5, Spielbeginn

Es ist Montag, der 1.Mai 1995. Sie als neuer Brgermeister treten Ihr Amt an
und mssen sich leider zuerst mit den Gegebenheiten Ihres Vorgngers
begngen. Aber die nchsten sechs Jahre stehen Ihnen zur Verfgung, um in
Ihrem Sinne und im Sinne Ihrer Partei die Geschicke Ihres Dorfes zu leiten.

Sie schauen auf Ihr Dorf - Was Sie nun machen, bleibt Ihnen berlassen, denn
schlielich sind Sie der Brgermeister.
Im oberen Teil befindet sich Ihr Dorf, eingerahmt durch einen weiblauen
Rahmen.

Darunter befindet sich eine Menzeile, die wie folgt aufgebaut ist:
a) Die rtlichkeiten, die Sie betreten knnen, werden unten links angezeigt.
b) In der Mitte befinden sich vier weitere Mens:
   Der Bergplan, der Stadtplan, die Presse und Ihr eigener Betrieb.
c) In der rechten Hlfte ist der Zeitbalken, der die verstrichene Zeit 
   anzeigt, sowie das aktuelle Datum dargestellt.
d) Unten rechts finden Sie einen Einwohner in einer Abbildung wieder, der 
   Ihnen durch seinen Gesichtsausdruck anzeigt, was die Einwohner Ihres
   Dorfes im allgemeinen von Ihnen halten.

1.Das Rathaus

Sie betreten das Rathaus und stellen fest, da Sie sich im Eingangsbereich
des Rathauses befinden. Auf den Schildern sind einige Hinweise:

1.1 Brgermeister,Zimmer 6

Sie befinden sich nun sitzend hinter Ihrem Schreibtisch und knnen loslegen.
Als erstes fllt der Aktenschrank auf. Hier knnen Sie zwischen dem aktuellen
Haushaltsplan und dem festen Haushaltsplan whlen.

Der Haushaltsplan Ihrer Gemeinde spiegelt sich in dem Haushaltsplan, sieben 
Anlagen und zehn Einzelplnen wieder. Sie knnen Ihre Gemeinde also erst
einmal durch Zahlen kennenlernen.
Der feste Haushaltsplan spiegelt die Zahlen wieder, die Ihr Vorgnger fr das 
laufende Jahr vom 01.01.1995 bis zum 31.12.1995 geplant hat. Der aktuelle
Haushaltsplan zeigt Ihnen die aktuellen Zahlen auf.

Es befinden sich aber noch weitere Akten in Ihrem Bro. So wren da zum einen
die Unterlagen der Bewerber der ffentlichen Ausschreibungen und die aktuelle
Agenda fr die Gemeinderatssitzung. Auf Ihrem Schreibtisch liegt Ihr 
Terminkalender, aus dem Sie entnehmen knnen, mit wem Sie wo einen Termin in
der laufenden Woche vereinbart haben. Auch diverse Besucher, die etwas von 
Ihnen mchten, finden sich in Ihrem Bro ein. Sprechen Sie mit ihnen, 
vielleicht mchte der eine oder andere ja in Ihrem Dorfe investieren, z.B.ein
groes Hotel bauen oder einen Gewerbebetrieb erffnen. Sorgen Sie dafr,
da Sie im Gemeinderat die Mehrheit fr seinen Vorschlag erhalten, wenn es
Ihnen sinnvoll erscheint.
Beachten Sie dabei auch Ihren eigenen Betrieb, denn nichts ist sinnvoller,
als ein neugebautes Hotel auch mit Brot, Fleisch oder sonstigen
Dienstleistungen aus dem eigenen Betrieb zu versorgren.
Es kme schlielich beiden Seiten zugute.

1.2 Das Sekretariat, Zimmer 4

Im Sekretariat knnen Sie Ihr Tagesgeschft abwickeln. Ihre Sekretrin wird
Ihnen wichtige Neuerungen beim Betreten des Sekretariats mitteilen. Auch
Ihre Termine werden von ihr verwaltet und in Ihrem Terminkalender
vermerkt. ber die Sekretrin veranlassen Sie auch den tglichen
Schriftwechsel. Sie setzt fr Sie die Agenda fr die nchste
Gemeinderatssitzung auf oder veranlat Ausschreibungen.
ffentliche Ausschreibungen mssen immer dann erfolgen, wenn fr die Gemeinde
Leistungen oder Lieferungen erfolgen sollen. Unter Leistungen und Lieferungen
fallen zum Beispiel der Bau einer Strae. Die Ausschreibungen mssen in
der Tagespresse verffentlicht werden.
Sie knnen unter anderem festlegen, welcher Berufszweig von der Ausschreibung
betroffen sein soll und aus welchem Umkreis der Bewerber kommen darf.
Nach vier Wochen ist Annahmeschlu.
Die eingegangenen Bewerbungsunterlagen werden von Ihnen aussortiert und
die in Frage kommenden werden in der nchsten Gemeinderatssitzung
vorgestellt und diskutiert. Wird ein Bewerbungsangebot angenommen,
so gilt die Ausschreibung als vergeben und sie wird dann vom Bewerber
ausgefhrt. Findet kein Bewerbungsangebot die Mehrheit im Gemeinderat,
so mu die Ausschreibung aufgehoben werden.

2. Der Fremdenverkehrsverein

Beim Fremdenverkehrsverein erfahren Sie, wie gut oder wie schlecht der
Tourismus in Ihrem Dorfe funktioniert. ber einzelne Hotels knnen Sie
individuelle Statistiken abrufen, aus denen Sie z.B. den Auslastungsgrad
der bernachtungen entnehmen knnen. Ist die gesamte Anzahl an
Fremdenbernachtungen in Ihrem Dorf siebenmal hher als die Einwohneranzahl,
so ist es Ihnen erlaubt, eine Fremdenverkehrsabgabe im Gemeinderat
beantragen. (Anmerkung: Ihr Dorf hat zwischen 4.000 und 5.000 Einwohner)
Ist Ihr Dorf ein anerkannter Erholungsort, so drfen Sie auch eine Kurtaxe
erheben. Ob Ihr Dorf ein anerkannter Erholungsort ist, teilt Ihnen die Dame
im Fremdenverkehrsverein auf Anfrage mit.

3. Der Heimatverein

Ob die Trachtengruppe, der Schtzenverein, diverse Sportvereine oder der
Jodelverein, alle ortsansssigen Vereine sind hier vertreten. Die Vereine
treten an Sie heran, um von der Gemeinde finanziell untersttzt zu werden
oder Sie zu einem Fest einzuladen. Aber auch Sie knnen fr die diversen
Feste im Dorf die Vereine engagieren.
Wenn Sie mit mehreren Spielern spielen, so knnen Sie diese natrlich
auch zu einem Fest einladen. Achten Sie darauf, da sie Ihnen freundlich
gesinnt sind !

4. Die Kirche

Auch hier knnen Sie diverse Personen zu einem persnlichen Gesprch
treffen. Der eine oder andere christliche Investor wird diesen Ort gerne
whlen.

5. Das Wirtshaus und der Biergarten

Gerade beim Bier lt sich manches Problem gut lsen. Handeln Sie gut,
wenn es um Investitionen in Ihrem Dorf geht. Der Biergarten ist im Herbst
und im Winter geschlossen.

6. Das traute Heim

Auch zu Hause knnen Sie Besuch empfangen. Dieser ist allerdings meist
persnlicher Art. Vielleicht weist Sie ja ein Parteigenosse auf interne
Streitereien hin. Allgemeine Hinweise zu Ihrer Firma erhalten Sie
von Ihrer Frau, oder von Ihrer Haushlterin, wenn Sie nicht verheiratet
sind.

7. Der Bergplan

Zu Ihrer Gemeinde gehrt auch ein Gebiet auf dem Berg, an den Ihr Dorf
grenzt. Es wird nun der Flchennutzungsplan dieses Gebietes dargestellt.
Normalerweise ist dieser in schwarzwei auf papier vorhanden,
aber im Spiel haben wir die verschiedenen Nutzungsarten mit unterschiedlichen
Farben gekennzeichnet. Wenn die einzelne Flche bebaut ist, so wird ein
dementsprechendes Symbol auf dieser Flche dargestellt. Ist eine Strae
oder ein Weg vorhanden, so finden Sie es ebenfalls im Plan wieder.
Zu Anfang werden die Flchen wohl eher von der Landwirtschaft oder der Natur
genutzt werden. Aber schlielich bentigen Sie ja Geld in der Gemeindekasse,
also wandeln Sie die Flchen in nutzbare Flchen fr den Tourismus um.
So wird vielleicht das eine oder andere Hotel am Berg entstehen.
Damit die Touristen auch aktiv werden knnen, geben Sie Investoren die
Mglichkeit, auch Kabinenbahnen und Sessellifte am Berg zu bauen. Diese
sind nicht nur vorteilhaft fr den Wintersport, sondern ermglichen
auch den Wanderern im Sommer den schnellen Aufstieg auf den Berg.
Klicken Sie das jeweilige Feld an, und Sie erhalten detaillierte
Informationen ber die Flche. Sie haben nun verschiedene Mglichkeiten,
dessen Nutzung zu ndern. Wenn der Gemeinde das Feld gehrt, so knnen
Sie eine Bebauung zulassen oder verbieten, Sie knnen aber auch die
Nutzungsart von Brachwald in Tourismus ndern. Der Gemeinderat wird
letztendlich hierber abstimmen. Vergessen Sie also nicht, die nderungs-
wnsche auf die Agenda der nchsten Ratssitzung setzen zu lassen !
Folgende Nutzungsarten sind fr die Flchen mglich:

1. Bei landwirtschaftlicher Nutzung wird das Land mit Ackerbau, also
   Getreidewirtschaft, bestellt.
2. Bei der Nutzung als Alm wird Viehzucht betrieben.
3. Im Wald kann eine Kabinenbahn gebaut werden.
4. Im Brachwald ist ein Sessellift mglich.
5. Auf einer Tourismusflche knnen Hotels gebaut werden.
   Voraussetzung: Die Flche ist gro genug.

8. Der Stadtplan

Der Stadtplan zeogt den Flchennutzungsplan fr das Ihrem Dorf angrenzende
zur Gemeinde gehrende Gebiet auf. Der Stadtplan ist dem Bergplan sehr
hnlich, allerdings mit einigen Abweichungen:
1. Bei landwirtschaftlicher Nutzung wird das Land mit Ackerbau, also
   Getreidewirtschaft, bestellt.
2. Bei der Nutzung als Gewerbeflche sind Gewerbeansiedlungen mglich.
   Hierzu zhlen Fabriken, Verwaltungsgebude, etc.
3. Das Dorfzentrum bleibt von Ihrem Einflu unberhrt.
4. Auf Brachland ist die Viehzucht erlaubt.
5. Auf einer Tourismusflche knnen Hotels gebaut werden.
   Voraussetzung: Die Flche ist gro genug.
   Im Stadtgebiet sind die Flchen in der Regel grer als am Berg, so
   sollten Sie hier bevorzugt grere Hotelkomplexe bauen lassen.

9. Der eigene Betrieb

Sie als Brgermeister haben nun auch noch einen eigenen Betrieb, den Sie so
nebenbei betreiben mssen. Egal ob Bckerei, Fleischerei oder Reinigung,
Profit soll er abwerfen. Also liegt nichts nher, als die
Einflumglichkeiten des Brgermeisterpostens auch in das tgliche eigene
Geschft mit einflieen zu lassen. Schlielich kann es Ihnen niemand
verbieten, das neu errichtete Hotel mit Backwaren zu versorgen, oder die
Wsche der neu ansssigen Fabrik zu waschen. Organisieren Sie die
Fahrtrouten Ihrer firmeneigenen Kleintransporter. Morgens um 10.00 Uhr
mchten die Arbeiter der dorfansssigen Fabrik gerne Frhstcken -
also verkaufen Sie ihnen auch die gern gegessenen Brtchen oder
Frikadellen zu einem anstndigen Preis.
Wenn Sie die Bckerei oder die Fleischerei gewhlt haben, so knnen Sie
festlegen, wieviel von jeder Ware produziert werden soll.
Der Verkauf verluft ber das Ladengeschft im Dorf oder ber die
Belieferung der diversen Betriebe vor Ort. Die Preise knnen Sie somit
einmal fr das Ladengeschft und fr jeden Lieferwagen individuell festlegen.
Nicht verkaufte Ware wird der Lieferwagen wieder mit zurckbringen. Sie
knnen so in der nchsten Runde besser kalkulieren.
Gehrt Ihnen die Reinigung, so bringen Ihnen die Leute ihre Kleidung in
das Ladengeschft. Die Lieferwagen holen schmutzige Wsche bei den
diversen Firmen ab.

10. Die Presse

Immer wenn wichtige Ereignisse geschehen, werden Sie zu einem Interview
gebeten. Haben Sie einen Parteigegner bestochen ? Die Presse wird Sie
vielleicht unangenehm befragen !

11. Die Spielzeit

Fr alle Aktivitten in Ihrem Dorf haben Sie drei Minuten reale Zeit zur
Verfgung. Die verstrichene Zeit wird Ihnen im Zeitbalken dargestellt.
Dies entspricht im Spiel einem Zeitraum von Montag bis Donnerstag.
Sie knnen diese Zeit auch verndern, wenn Sie in der Menzeile auf
den bayerischen Brger klicken.
Ist die Zeit verstrichen, der Balken ist also am roten rechten Ende
angelangt, so werden automatisch alle Mens automatisch verlassen.

Kapitel VI, donnerstags abends, ZDF 'Heute-Journal'

Die Nachrichten mit Hintergrundinformationen, wichtig fr Ihre zuknftigen
Plne, werden durch das ZDF 'Heute-Journal' prsentiert.
Die Ausstrahlung der Sendung erfolgt, wenn der letzte Spieler an der Reihe
war und ein Ereignis vorliegt.

Kapitel VII, freitags, Die Gemeinderatssitzung

In der wchentlichen Gemeinderatssitzung werden alle Ihre in der Woche
geplanten Aktionen beratschlagt und eventuell auch besttigt.
Der Ablauf wird durch die Agenda festgelegt, die Sie im Sekretariat des
Rathauses haben schreiben lassen. Natrlich werden auch Antrge gestellt
werden, die dann sofort diskutiert werden und dann eine Abstimmung nach
sich ziehen. Da der Gemeinderat 16 Mitglieder hat, kann es zu einem Patt
bei der Abstimmung kommen. Ist dies der Fall, so gilt der Antrag in Bayern
als abgelehnt. Es mssen also mindestens neun Mitglieder zustimmen, damit
der Antrag als angenommen gilt.
Hier nun ein Beispiel aus der Praxis, das Ihnen verdeutlichen soll, welche
Antrge in der Gemeinderatssitzung bearbeitet werden knnten:

Die Einfhrung der Marktsteuer als Bagatellsteuer:
Sie planen die Einfhrung einer bagatellsteuer: Die Marktsteuer soll
demnchst erhoben werden. Sie soll mit 2% auf den Umsatz der
Marktstandbetreiber auf dem Wochenmarkt im Dorf veranschlagt werden.
Wenn der Antrag im Gemeinderat die Mehrheit findet, so wird es demnchst
diese Steuer geben, und Sie werden die aktuellen Einnahmen in Ihrem
aktuellen Haushaltsplan wiederfinden. Wird Ihr Antrag abgelehnt, so war Ihre
Argumentation vielleicht falsch oder Sie haben Ihre Partner im Gemeinderat
berschtzt.

Kapitel VIII, samstags, Die Veranstaltungen

Ab und zu kann es vorkommen, da diverse Feste im Dorf gefeiert werden.
Hierzu gehrt auch das Oktoberfest, da meistens im Oktober stattfindet.
Sie als Brgermeister halten selbverstndlich die Erffnungsrede.
Diese wird im Multiple-Choice-Verfahren gehalten.
Wichtig ist auch hier, in welcher Reihenfolge die Vereine,
z.B. bei Sportfesten, aufgerufen werden.

Kapitel IX, Die Kirche und der Stammtisch

Jeden Sonntag Morgen beginnt die Messe in Ihrem Dorf.
Der Pfarrer predigt leider nicht immer alles von der Kanzel, was Sie auch
gerne hren wrden. Anschlieen geht es zum Stammtisch.
Hier wird der neueste Klatsch und Tratsch aus dem Dorfe vorgetragen.

Kapitel X, Spielziel

Als oberstes Spielziel sollten Sie im Auge behalten, alle sechs Jahre als
Brgermeister durchzuhalten, denn Ihre Whler erwarten schlielich einiges
von Ihnen.
Erst danach kommt Ihr zu Anfang gewhltes Spielziel:
1. Ausbau der Gemeinde als Fremdenverkehrszentrum fr Sommer- und
   Winterurlauber.
2. Erhaltung einer lndlich und kologisch orientierten Struktur, verbunden
   mit einer Ausweitung einer im kologischen Sinne vertretbaren intensiven
   Landwirtschaft.
3. Bewerbung im Bundeswettbewerb als schnstes Dorf Deutschlands, wobei hier
   natrlich Teile der Ziele 1 und 2 enthalten sind.
4. In den nchsten sechs Jahren so viele kulturelle Veranstaltungen wie
   mglich in die Gemeinde zu bringen, um diese als Kulturzentrum in einer
   wirtschaftlich unterentwickelten Region zu etablieren.
5. In den nchsten sechs Jahren die Gemeinde aus dem Dornrschenschlaf zu
   reien, die lndliche Struktur aufzubrechen und den Ort durch die
   Ansiedlung neuer Gewerbezweige und Industrien in einen interessanten
   Wirtschaftsstandort zu verwandeln.
6. Die grte und schwerste Herausforderung: Bund, Land und NOK zu
   berzeugen, die Gemeinde bei einer Bewerbung fr die olympischen Spiele
   2016 zu untersttzen. Diese Aufgabe ist die interessanteste, da sie
   letztlich Aufgabenstellungen aus allen vorgenannten Herausforderungen
   enthlt.

Anhang A, Der Soundtrack

Die Musik wird whrend des Spiels als CD-ROM-Audiotrack ausgegeben.
Sollte Ihr CD-ROM-Laufwerk nicht ber eine Soundkarte angeschlossen sein,
so stecken Sie bitte den Anschlu Ihrer Aktivboxen vorne in den
Kopfhrerausgang des CD-ROM-Laufwerks.
Wenn Sie nachtrglich das Programm "INSTALL.EXE" aufrufen, so knnen Sie
die CD-ROM-Laufwerksart bei Problemen ndern.


